Tag 1 - Hoch hinaus!

Wenn das Tourenprogramm aufwärts hauptsächlich Trageanteil verspricht, dann ist das ein gutes Zeichen für spannede, oft auch hochalpine Bikeabenteuer. Genau dies steht für die kommenden drei Tage auf dem Programm.

Die erste Tour führt uns auf weit über 3000 Meter Höhe. Die Aufstieg zieht sich etwas, dafür sieht der Trail für die Abfahrt vielversprechend aus. Schön felsig, etwas blockig und steil. Eine gute Mischung, die auch die ein oder andere Schlüsselstelle beherbergt. Bastelei vom Feinsten könnte man sagen! Abgerundet wird das Erlebnis durch einen traumhaften Gletscherblick – garniert mit etwas Tiefblick ergeben sich tolle Bilder mit Biker an der Kante.

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Tag 2: Treppe rauf - Blöcke runter

Die Tour am nächsten Tag führt uns auf einen Bikebergsteiger-Klassiker. Eine Treppe aus Stein macht den Aufstieg außergewöhnlich. Steil und luftig geht es nach oben – eine irre Optik! Könnte auch für die Abfahrt interessant sein, doch unser Plan für uns hinten herunter.

Auf feinst felsigen Trails gibt es teils Schwerstarbeit zu erfüllen: Stellenweise ist es so blockig, dass man auch mal absteigen muss. Da kommt das nicht enden wollende, flowige Ende des Trails gerade recht. So kann man es noch ein Stündchen ausrollen lassen nach all den technischen Strapazen. Das kalte Bier und die Pizza sind heute definitiv verdient!

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Tag 3: Techtel Mechtel

Nach den ausgedehnten Runden der Vortage steht nun etwas kürzeres Programm auf dem Plan. Was jedoch keiner wissen konnte, viele aber hofften: Die Abfahrt wird ein Techtelmechtel werden. Und zwar ein technisches! Der Gipfel ist trotz seiner Unspektakulärität von Wanderern aller Altersklassen überzogen. Hinzu gesellen wir uns, um die Quote für „verrückte Downhiller“ zu erfüllen. Leider ist vielen Wanderern nach wie vor nicht bewusst, dass der Unterschied zwischen Downhill und Bikebergsteigen so groß ist, wie zwischen der Rally Dakar und Truck Trial. Das Gute an der Sache: Man muss sich nicht angesprochen fühlen, wenn „gebildete“ Wanderer über böse Downhiller schimpfen.

Die Abfahrt sorgt in jedem Fall dafür, dass wir alle Hände voll zu tun haben. Über Stein und Stein geht es hinab und zwar so verblockt, dass jeder Meter enorme Kraft kostet und viele Stellen nicht auf Anhieb gelöst werden können. Ein richtig schöner Basteltrail mit großen Steinstufen, steilen Platten und engen Blockzirkeleien. Dieser Trail rundet unseren Tiroltrip schön ab und erweitert die Klassikerliste um einen weiteren Berg. Wir kommen wieder!