Auf dem Grasbuckel

Mitten im Sommer ist die halbe Welt im Vinschgau versammelt, so auch die Truppe um Hebbe, Roman & Co. Auch ich versammle mich dort, um die Jungs beim Höhenmeter vernichten zu unterstützen.

Unsere erste Tour führt uns auf einen tollen Panoramagipfel mit vielversprechender Gratabfahrt.

Der Trail hat ein paar nette Basteleien zu bieten, aber große Teile verlaufen eher in Kuhwiesen mit wenig definierter Wegspur. Im unteren Teil erwischen wir einen Trail, der primär auf die Vernichtung der Bremsklötze ausgelegt ist.

Den weniger lohnenden Trail gleichen wir am Abend mit einer umso lohnenderen Grillerei aus. Ein perfekter Panoramagrillplatz mit gutem Essen und toller Gesellschaft – und ein paar Bier.

Klassiker extended

Die Tour am nächsten Tag führt uns auf einen Bikebergsteiger-Klassiker. An schönen Muränen vorbei steigen wir dem felsigen Gipfel entgegen und haben von oben einen Tiefblick von über 2500 Höhenmetern!

Außerdem leisten uns nun auch Birgit und Bernd Gesellschaft – unsere Truppe wächst!

Bergab gibt’s zunächst derbes Gebastel. Die obern 400 Höhenmeter des Trails liegen größtenteils im S4 Bereich und darüber. Wir arbeiten uns richtig auf und knacken eine Stelle nach der Anderen. Etwas tiefer wandelt sich der Trail in eine Techflowabfahrt – gemütliches S3 cruisen. Zum Abschluss gibt’s dann Neuland – die letzten 500hm der 2700hm Abfahrt sind noch richtig flowig und führen uns an einem Bachtal entlang bis runter in die typischen Apfelplantagen im Vinschgau.

Das beste Panorma

Der Ortler ist schon ein gewaltiger Klotz. Das zeigt sich bei unserer heutigen Tour besonders gut, denn diese findet direkt am Nachbarberg statt. Unsere Gruppe hat sich verkleinert – die Allgäu-Crew ist abgereist. Mit Birgit uns Bernd geht es in Richtung Gipfel; immer begleitet von Blicken in die riesigen Felswände des Ortler Massivs.

Die Abfahrt hat neben dem spektakulären Panorma auch gleich ein paar richtig knackige Kurven und blockige Stufen mit ordentlich Tiefblick zu bieten. Doch leider ist dieser Teil für unseren Geschmack zu schnell vorbei – der Trail geht in noch halbwegs brauchbares Kuhwiesengeeier über. Spannender wird es wieder unten im Wald, denn da gibt’s viele flowige Spitzkehren. Und so stehen wir doch noch mit breitem Grinsen unten am Trailende und bereiten uns auf die Fahrt ins Aostatal vor.